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Mein Name ist Gregor Szorec und ich möchte den Landkreis Lüchow-Dannenberg und den Osten des Landkreises Lüneburg als Abgeordneter im niedersächsischen Landtag vertreten. Ich bin gelernter Feinmechaniker und lebe mit meiner Frau in Dannenberg.

Die Herausforderungen in unserer Region sind groß. Neben lokalen Herausforderungen hat die weltpolitische Lage die Situation auch bei uns vor Ort in den letzten Jahren eher verschlimmert, als verbessert. Eine Krise jagte die nächste. Auf das Erstarken rechtsradikaler Parteien in Deutschland folgte eine Pandemie bisher unbekannten Ausmaßes, die zu drastischen Einschränkungen im öffentlichen Leben und bei jedem Einzelnen geführt hat. All die benannten Krisen treffen auf ein Klima der Veränderung, der Transformation. Diesen Wandel gilt es zu nutzen und ihn aktiv zu gestalten. Auch wenn die Ausgangslage, wie beschrieben, nicht die beste sein mag.

Es liegt es an uns, an den Menschen vor Ort, aber auch den Parlamenten in Berlin und Hannover konkrete Dinge zu verändern und die Weichen für ein lebenswertes Wendland zu stellen. Ein Teil dieser Gestaltung möchte ich sein, einen Teil der Verantwortung bin ich bereit zu übernehmen. Dabei liegen mir folgende Themen besonders am Herzen:

Mobilität im Wandel

Aktuell debattieren wir über Fahrverbote und Straßensperrungen in deutschen Innenstädten. Debatten, die am Leben vieler Bürgerinnen und Bürger im ländlichen Raum komplett vorbeigehen. Was es vor Ort braucht ist ein massiver Ausbau der öffentlichen Infrastruktur. Wir müssen nicht über den Umstieg auf das Bus- und Bahnnetz sprechen, wenn täglich drei Busse aus dem Landkreis hinaus und drei Busse hineinfahren, von den weißen Flecken ganz zu schweigen. Wir müssen Möglichkeiten nutzen, die uns die Digitalisierung, aber auch die neu entstandenen oder entstehenden Technologien bieten. Ich will mal ein bisschen konkreter werden:

Ich bin der festen Überzeugung, dass im Ausbau des Wegenetzes für den Radverkehr ein großes Potenzial für unseren Landkreis steckt. Mit den sich schnell verbessernden technischen und technologischen Möglichkeiten im Bereich E-Bikes und Pedelecs sind auch größere Distanzen ohne große Mühe zurückzulegen. Wir brauchen ein allumfassendes Verkehrskonzept, das die Wünsche aller Altersklassen und sozialen Gruppen berücksichtigt. Hierbei sind Landkreis und Landesregierung in der Pflicht Konzepte zu entwickeln, die niemanden zurücklassen. Nicht zuletzt gehen diese beiden Dinge Hand in Hand mit großen Investitionen in regionale Bus- und Bahngesellschaften. Die Widereröffnung der Bahnstrecken von und in den Landkreis Lüchow-Dannenberg sind mehr als überfällig.

Ein modernes Niedersachsen, das für jeden da ist

Ein Niedersachsen von morgen, in dem wir besser leben als heute bereits, braucht einen Sozialstaat, auf den jeder bauen kann. Die Kosten für den Kindergarten aufzuheben war ein guter, erster Schritt hin zu mehr Bildungsgerechtigkeit. Niedersachsen muss und kann noch weitere Schritte gehen.

Schulen müssen bereit gemacht werden für die Herausforderungen der Zukunft. Bildungseinrichtungen spielen eine große Rolle für die (Aus)bildung kommender Generationen um sie sowohl auf die Herausforderungen des Arbeitsmarktes, als auch des Alltags in einer sich rasant wandelnden Welt vorzubereiten. Es muss Aufgabe wie Herausforderung der nächsten Landesregierung sein einen Sprung nach vorne in der Ausrüstung der Schulen für die digitalen Herausforderungen von morgen zu machen. Wir brauchen außerdem schnelle, unkomplizierte und digitale Verfahren in den Verwaltungen. Der Auf- und Ausbau des Breitbandinternets kann hierbei nur der Anfang sein, auch bei uns im ländlichen Raum. Nicht zu vernachlässigen ist, auch wenn wir uns im ländlichen Raum befinden, die Frage von bezahlbarem und barrierefreiem Wohnraum. Ich bin der festen Überzeugung, dass Wohnen ein Grundrecht ist und deshalb auch in die staatliche Obhut fällt. Eine Landeswohnungsbaugesellschaft wäre hier ein erster Schritt um handlungsfähig zu werden.

Umwelt und Arbeit zusammen denken

Beide Landkreise im Wahlkreis Elbe, Lüchow-Dannenberg und der Lüneburger Osten, sind bereits sehr fortschrittlich im schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen. Transformation und die Umstellung von unterschiedlichsten Verfahren auf CO2-Neutralität macht allerdings auch vor unseren Toren keinen Halt. Die Politik ist es, die Richtlinien erlässt und anschließend überwachen muss. Dabei will ich mich der besonderen Herausforderung widmen, dass Arbeitsplatzsicherheit und Umweltschutz in Einklang gebracht werden müssen und können. Auch Aufgabe der Politik ist es Anreize zu schaffen, dass sich ein nachhaltiger Lebensstil der Bevölkerung anbietet. Ressourcenschonend und möglichst CO2-neutral – das sind die Kriterien an denen wir uns messen lassen müssen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Frage des Grundwassers. Nach Dürresommern ist es umso wichtiger unser Grundwasser zu schützen und es als Allgemeingut für jeden zugänglich zu machen.