Kommunalpolitik kenne ich inzwischen nicht nur aus Wahlprogrammen und Sitzungen. Ich weiß, dass vieles länger dauert, als man sich wünscht. Dass nicht jede gute Idee sofort eine Mehrheit findet. Und dass man manchmal ziemlich dicke Bretter bohren muss.

Und trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – kandidiere ich wieder.

Denn ich habe auch erlebt, dass man vor Ort etwas bewegen kann. Wenn man dranbleibt. Wenn man zuhört. Wenn man unterschiedliche Menschen zusammenbringt. Und wenn nach dem Reden auch das Machen kommt.

Für Dannenberg und unsere Region gibt es genug zu tun.

Wir brauchen eine lebendige Innenstadt und starke Dörfer. Gute Schulen und Kitas. Bezahlbaren Wohnraum. Eine ärztliche Versorgung, die auch für Menschen auf dem Land erreichbar ist. Eine moderne Verwaltung, die Digitalisierung nutzt, um den Bürgerinnen und Bürgern das Leben einfacher zu machen. Und wir müssen diejenigen unterstützen, die mit ihrem ehrenamtlichen Engagement unsere Gemeinschaft zusammenhalten.

Dabei möchte ich meine Erfahrungen aus den vergangenen Jahren einbringen – aber mich nicht darauf ausruhen. Mich interessieren neue Ideen genauso wie die Frage, was bisher nicht funktioniert hat und was wir besser machen können.

Kommunalpolitik findet für mich nicht nur im Rathaus oder im Sitzungssaal statt. Sie findet dort statt, wo Menschen leben, arbeiten, ihre Kinder großziehen, Unternehmen führen, sich im Verein engagieren oder sich Gedanken über die Zukunft ihres Dorfes machen.

Deshalb möchte ich auch in diesem Wahlkampf vor allem eines: rausgehen, zuhören und miteinander ins Gespräch kommen.

Zuhören. Anpacken. Zukunft gestalten.

Am 13. September 2026 kandidiere ich erneut für den Stadtrat Dannenberg, außerdem für den Samtgemeinderat Elbtalaue und den Kreistag im Wahlbereich Nordküste.

Denn am Ende geht es für mich nicht darum, einen Sitz zu haben.

Es geht darum, was wir daraus machen.

Für Dannenberg. Gemeinsam gestalten.