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Landesweite Krankenhausversorgung sichern Foto: corgaasbeek
Landesweite Krankenhausversorgung sichern

9. August 2022: Landesweite Krankenhausversorgung sichern

Die Leistungsfähigkeit der niedersächsischen Krankenhäuser hat sich nicht
zuletzt während der Corona-Pandemie insbesondere bei der Versorgung von
Intensivpatient*innen eindrucksvoll bestätigt.

Die Herausforderungen in der Krise haben aber auch den Handlungsbedarf unterstrichen: Für die zukunftsfähige Sicherung einer qualitativ hochwertigen und flächendeckenden
Versorgung ist insbesondere vor dem Hintergrund begrenzter personeller Kapazitäten ein Strukturwandel erforderlich Außerdem brauchen wir eine landesweite Investitionsoffensive zur konsequenten Modernisierung und Digitalisierung unserer Krankenhäuser. Mit der Novelle des niedersächsischen Krankenhausgesetzes verfügt Niedersachsen über ein
bundesweit modernes Krankenhausgesetz und hat die Weichen für eine
landesweit gleichwertige Versorgungsqualität, auskömmliche Personalausstattung und effizientere Nutzung von Ressourcen gestellt.



Reform der niedersächsischen Krankenhauslandschaft

Dazu gehört die Sicherstellung einer wohnortnahen Grundversorgung und eine vorausschauende Krankenhausplanung, damit die Krankenhausstruktur sich
zukünftig noch stärker an dem Versorgungsbedarf der Region orientiert. Genauso wichtig ist eine langfristig angelegte deutliche Aufstockung der Krankenhausinvestitionsmittel als
Teil des neuen Niedersachsenfonds, die Einführung einer neuen Versorgungsstruktur, wodurch klare Zuständigkeiten für bestimmte Leistungsbereiche definiert werden können,
und die Zusammenarbeit der Krankenhäuser sowie weiteren Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens.

Regionale Gesundheitszentren

Um eine reibungslose Behandlung der Patient*innen insbesondere im ländlichen Raum zu gewährleisten und eine wohnortnahe Rund-um-die-Uhr-Versorgung sicherzustellen. Mit Regionalen Gesundheitszentren werden wir die Versorgung dort sicherstellen und verbessern, wo die ambulante Versorgung gefährdet oder eine stationäre Versorgung nicht möglich oder wirtschaftlich gefährdet ist. Damit ersetzen sie mittelfristig nicht nur bestehende
Angebote, sie verbessern gleichzeitig die medizinische Versorgung und können auch in kommunaler Trägerschaft sein.

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